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Wie es bereits „Tradition" geworden ist, so war auch in diesem Jahr der „letzte" Salzburger Stammtisch ein vorweihnachtlich besinnt gestimmter. Leider war der geladene Redner Dr. Uwe Haller (Großgmain) kurzfristig verhindert, so daß der Vortrag zum Thema „Krafttraining bei Herzpatienten" auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muß. Das tat der Stimmung der rd. 30 Teilnehmer jedoch keinen Abbruch, da dem Thema „Advent" dadurch ein größerer Raum gewidmet werden konnte. Eine schnell engagierte Poetin, die zusammen mit Claudia Spitzer die Runde eine gute Stunde lang mit Musik, Gedichten und Geschichten rund um die Weihnacht unterhielt, war ein guter Auftakt. Das Buffet, wieder liebevoll und aufwendig von Frau Weiser zubereitet, rundete den geselligen Nachmittag, bei dem die Stimmung ausgezeichnet war, wohlausgewogen ab. Natürlich gibt es auch im Jahre 2015 wieder mehrere „Salzburger Stammtische".

Für heuer wünschen die Organisatoren dieser Veranstaltungen allen Mitgliedern, Interessierten und Freunden eine frohe Weihnacht sowie einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015 !  

 


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Die turnusmäßige Generalversammlung 2014 der „INR- Austria" zur Neuwahl des Vorstands fand im Anschluß an den Patiententag im Seminarzentrum des „Krankenhaus der barmherzigen Brüder" in Linz statt. Bedauerlicherweise waren es wiederum nur wenige Mitglieder, die den Weg zu dieser Veranstaltung fanden. Nachdem die Vorsitzende die Versammlung eine halbe Stunde vertagt hatte, war dennoch die Beschlußfähigkeit gegeben. 

Ulrike Walchshofer begrüßte die Mitglieder und gab einen kurzen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr. So wurde zum wiederholten Male versucht, über Kontakt zum Gesundheitsministerium einen Einfluß auf die Politik zu nehmen, um das Patienten- Selbstmanagement (PSM) nun endlich als Standardbehandlung bei der Notwendigkeit einer lebenslangen Antikoagulation durchzusetzen. Leider sind die Reaktionen aus dem Ministerium bislang - vorsichtig ausgedrückt - sehr zurückhaltend.

Auch die Etablierung eines Patienten- Stammtisches in Linz kommt nur langsam voran. Besser sieht es da in Salzburg aus, wie der stv. Vorsitzende Heinrich Spitzer vermelden konnte: Im heurigen Jahr gab es bis dato 3 Stammtische, bei denen diverse Redner über die verschiedensten Themen referierten. Im Mittel konnten dabei ca. 40 Teilnehmer verzeichnet werden.

Auch die Vorsprache beim Chef der Salzburger Chefärzte war ein Erfolg, konnte er doch das Interesse am Thema „PSM" vertiefen. Desgleichen war die Teilnahme der „INR- Austria" beim Salzburger „Lungen- Kongreß" positiv zu verzeichnen, da auch hier ein reger Austausch mit den involvierten Ärzten stattfand.

Hieran anschließend hatte der Kassier das Wort. Mit einem Gesamtkassabestand von rd. 16.000 € ist die „INR- Austria" ggw. gut aufgestellt, wobei aber zu  bedenken ist, daß eine einzige Aussendung von Einladungen etc. mit rd. 2.000 € zu Buche schlägt. Die Kassen- Kontrolleure konnten die Fehlerlosigkeit der Kassenführung bestätigen, so  daß die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.

Nachdem Peter Kloibensteiner von der Fa. Roche Diagnostics auf entsprechende Bitten die Versammlungsleitung als Wahlvorstand übernahm, kam es zur Neuwahl des Vorstandes. Hier gab es als einzigen Vorschlag einen Wahlvorschlag, den der alte Vorstand unterstütze. In einer Blockwahl wurde dieser ohne Gegenstimmen bei einigen Enthaltungen gebilligt. Und so setzt sich der neue Vorstand zusammen:

Ulrike Walchshofer (Linz)            =>   Vorsitzende
Rupert Hofer (Mistelbach)            =>   stv. Vorsitzender
Michaela Fleischer (Linz)             =>   Finanzreferentin
Heinrich Spitzer (Golling)             =>   stv. Finanzreferent
Andreas Oldenburg (Linz)           =>   Schriftführer
Rupert Hofer (Mistelbach)            =>   stv. Schriftführer   
Roman Beimpold (Salzburg)        =>   Finanzkontrolle
Rupert Stock (Bischofshofen)      =>   Finanzkontrolle

Nachdem die alte und neue Vorsitzende Ulrike Walchshofer die Sitzungsleitung wieder übernommen hatte, dankte sie dem Wahlvorstand und ganz besonders den beiden ausgeschiedenen Vorstandskollegen Peter Fanninger und Sebastian Fuschlberger (beide Bischofshofen), die sich beide aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt hatten.

Da keine Anträge vorlagen, kam man gleich zu den Aussichten für das kommende Geschäftsjahr. Auf der ÖASA- Tagung im November soll die Zusammenarbeit mit den in der ÖASA zusammengeschlossenen Ärzten und Schulungsstellen noch weiter intensiviert werden. Ebenso soll versucht werden, weiter mit dem Gesundheitsministerium in Kontakt zu treten, um unsere Ziele dort eindringlich zu verdeutlichen und nach Möglichkeit umzusetzen. Für den 29. November ist für den Salzburger Weihnachts- Stammtisch eingeladen. Dort wird Dr. Haller über „Krafttraining für Herzpatienten" referieren.

Für weihnachtliche Stimmung werden ein entsprechendes Buffet und musikalische Einlagen sorgen.  Der folgende Stammtisch, dann bereits in 2015, ist für Ende Februar / Anfang März in Aussicht genommen. Am Ende der Versammlung wurde nochmals für die Arbeit der beiden ausgeschiedenen Vorstandskollegen gedankt. Beide erhielten als Dank und Anerkennung einen „INR- Austria"- Krug, um auch zukünftig immer an die „INR- Austria" erinnert zu werden.

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von links nach rechts: 
Rupert STOCK, Roman BEIMPOLD, Ulrike WALCHSHOFER, Heinrich SPITZER
Michaela FLEISCHER, Andreas OLDENBURG, Rupert HOFER

 

Der diesjährige Patienten- Tag in Linz, gemeinsam veranstaltet von der Ärzte- Vereinigung „ÖASA", der Firma „Roche Diagnostics" und der „INR- Austria" fand wieder im Seminar- Zentrum des „Krankenhaus der barmherzigen Brüder" statt, das für derartige Veranstaltungen die besten Voraussetzungen bietet. Und wieder nutzten fast 200 Patienten die Gelegenheit, sich über Antikoagulation im Allgemeinen und Patienten- Selbstmanagement im Besonderen informieren zu lassen.

Den Anfang machte die Vorsitzende der „INR- Austria", Ulrike Walchshofer, die die Selbsthilfegruppe antikoagulierter Patienten vorstellte und eindringlich deutlich machte, daß das Patienten- Selbstmanagement (PSM) zurzeit das Optimum der Behandlung darstellt. Je mehr Betroffene sich organisieren, desto leichter wird es sein, Forderungen wie z.B. einheitliche Kostenübernahme durch die verschiedenen Krankenkassen durchzusetzen. Im Anschluß daran sprach der Linzer Labormediziner Dr. Benjamin Dieplinger über die Vorteile des PSM gegenüber der konventionellen Therapie (monatliche Messung und Dosisbestimmung beim niedergelassenen Mediziner).

Er kam auch auf die „neuen" Gerinnungshemmer zu sprechen, die mittlerweile als „DOAC" („Direkte orale Antikoagulantien") bezeichnet werden. Sie haben in bestimmten Fällen durchaus Vorteile, weil z.B. kein „Monitoring", also keine ständige Überwachung des INR, notwendig ist. Negativ zu bewerten sind auch heute noch das Nichtvorhandensein eines Antidots (Gegenmittel) wie z.B. Vitamin K bei Phenprocomon („Marcoumar"©) oder auch der vergleichsweise hohe Preis der Tagesdosen. Immer noch gilt: Ein gut eingestellter Marcoumar©- Patient, der mit seiner Therapie gute INR- Werte aufweist und auch ansonsten keine Probleme mit seiner Therapie hat, sollte nicht auf DOAC umgestellt werden. In der anschließenden Fragestunde nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, sich ihre Fragen zu den verschiedensten Fragen rund um die Antikoagulation beantworten zu lassen.

 


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Auf der diesjährigen Tagung der europäischen Vereinigung der Selbsthilfegruppen von oral antikoagulierten Patienten „ISMAAP" (= „International Self- Monitoring Association of Anticoagulated Patients") in Berlin war natürlich auch wieder die „INR- Austria" als Teilnehmer dabei. Im Rahmen der Vorträge von Ärzten und Patienten zum Thema „Wie kann die Mitarbeit der Patienten bei ihrer Therapie verbessert werden, um eine höhere Zeit im therapeutischen Bereich zu gewährleisten ?" hat die „INR- Austria" den folgenden Vortag gehalten:

>>> How to improve patient compliance and medication adherence for a better TTR ("time in therapeutic range") from patient´s and physician´s point of view.


An improved compliance depends in most of the cases on various factors like environment, living conditions and a lot more. In our opinion the performance of the patients could also be improved by the attitude of the physicians. Unfortunately there are still hospitals and rehabs, where physician are unexperienced in the way they handle anticoagulants. Due to this lack of experience, these physicians treat the patient and his / her therapy with too high caution. This could also lead to a false treatment, which is often, due to his own knowledge, recognized by the patient on PSM. I guess it is clear, that such approaches lead to a difficult relationship and to an impaired cooperation. Unfortunately this could be the point, where patients themselves will not be very accessible for the physician. In the following two cases I want to share some practical experiences with you:

1) Two physicians start to discuss in front of a patient, how to adopt the heparin therapy to a warfarin treatment. One physician explains, that he can remember the "3-2-1- rule". As a consequence the other physician suggests taking five pills immediately.

2) During a rehab a patient on PSM is encouraged to perform the test on a different method and to follow the dosing instructions told by his physicians. While he also performs tests by himself, he finds out, that the INR value varies significantly between the two methods.

Furthermore the dosage is adopted by the results of the rehab's method. After long discussions, that end with a signature under a declaration, the patient is allowed to perform the familiar and successful own method, which is PSM. Unfortunately such experiences often lead to mistrust and discomfort of the patient. However, there are also positive examples, where physicians let the patient himself perform the test and adopt the dosage. This could often be seen at dentists. In my opinion THIS is the key to motivate patients to collaborate and to show self-determination. The next generation of physicians will be better educated in regards of anticoagulants and will suggest PSM to even more patients. And this should be the answer to my previous question: The collaboration of well- educated physicians and dedicated, well- trained patients will lead to a higher "TTR". Our association is very proud to be partner of these patients and to improve their overall situation. <<<

Die deutsche Übersetzung lautet:

>>> Wie kann man - aus Sicht von Patienten und von Ärzten - die Patienten- Mitarbeit und die Einhaltung der Medikamenten- Dosen durch die Patienten für eine bessere „Zeit im therapeutischen Bereich" (TTR) verbessern ?


Eine Verbesserung der Compliance ist selbstverständlich von vielen Faktoren wie persönlichem Umfeld, Lebensumständen, Tagesform usw. abhängig. Nach unserer Meinung könnte eine Verbesserung der Mitarbeit der Patienten bei ihrer Therapie aber auch in hohem Maße von einer Veränderung in der grundsätzlichen Einstellung der behandelnden Ärzte abhängig sein. Leider trifft man auch heute noch z.B. in Krankenhäusern und Kuranstalten zu oft auf Mediziner, die im Umgang mit der Anti- Koagulations- Therapie unerfahren sind. Aus dieser Unerfahrenheit entsteht dann eine Vorsichts- Haltung, die der persönlichen Erfahrung des Patienten im Umgang mit seiner Erkrankung und seiner Therapie widerspricht. Da kann es dann schon einmal passieren, daß der Gerinnungs- Wert falsch eingeschätzt wird. Die entsprechende Medikation erscheint dem gut informierten Patienten darum falsch. Das wiederum ist die beste Methode, um das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient nachhaltig zu stören. Daß das dann wiederum keine gute Voraussetzung für eine Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient ist - das dürfte jedem klar sein. Und genau das ist dann der Moment, in dem der Patient nur mehr seine Vorstellungen umsetzen will, ohne etwas auf Anordnungen des Arztes zu geben. Ich gebe Ihnen hier nur zwei kurze Negativ- Beispiele aus dem „wahren Leben":

1) Im Krankenhaus diskutieren Ärzte bei der Visite am Bett eines Patienten, wie nach einer Operation am besten von „Heparin" wieder auf „Marcoumar" umgestellt werden soll. Ein Arzt meint, sich an die „3-2-1"- Regel erinnern zu können. Der verantwortliche Arzt erklärt, dann könne der Patient ja auch gleich 5 Tabletten auf einmal einnehmen, um wieder den notwendigen INR- Wert zu erreichen.

2) Bei einem Reha- Aufenthalt wird einem selbst messenden Patienten erklärt, daß die Messung des INR- Wertes und die Dosierung der Anti- Koagulantien ausschließlich Sache der Ärzte seien. Der gemessene INR- Wert weicht stark vom selbst gemessenen Wert ab, die Dosierung von „Marcoumar" fällt entsprechend abweichend aus und würde zu einem stark erniedrigten Wert führen. Erst nach massivem Widerspruch, langen Diskussionen und dem Unterzeichnen einer Erklärung, für mögliche negative Folgen selbst verantwortlich zu sein, wird dem Patienten das gewohnte und bewährte PSM zugestanden.

Derartige Vorfälle sind natürlich nicht dazu geeignet, das gegenseitige Vertrauen von Arzt und Patient zu festigen. Und es gibt natürlich auch Gegenbeispiele von Ärzten, die der Erfahrung des Patienten im Umgang mit seiner Erkrankung und seiner Therapie vertrauen und das Einstellen des „INR- Wertes z.B. vor zahnmedizinischen Eingriffen vollständig dem Patienten überlassen. Nur auf dieser Vertrauens- Basis aber ist es letztlich möglich, den Patienten zu einer geeigneten Mitarbeit bei seiner Anti- Koagulations- Therapie zu bringen. Die nachrückende Generation der Ärzte bringt ein größeres Wissen um die Antikoagulation mit, ebenso wie der engagierte Patient. Und dies ist letztlich auch eine wichtige Antwort auf die eingangs gestellte Frage: Ein vertrauensvolles Miteinander von gut informierten Ärzten und gut geschulten Patienten führt nach unserer Meinung beinahe zwangsläufig zu einer verbesserten TTR- Rate. Die „INR- Austria" steht auf der Patienten- Seite hierzu bereit und konnte schon einiges bewegen, wenn auch noch einiges zu tun bleibt. <<<

Zum Abschluß der dreitägigen Konferenz entstand das folgende Bild mit dem Gastgeber Christian Schäfer und Teilnehmern aus vielen europäischen Ländern sowie aus den USA :

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Auch dieser Stammtisch war mit mehr als 35 Teilnehmern wieder hervorragend besucht. Dies lag vermutlich auch am interessanten Thema „ELGA" (= elektronische Gesundheits- Akte), das seit längerer Zeit die Meinungen spaltet. So nützlich es für die eine Seite ist, daß aktuelle Behandlungsdaten und Medikationen elektronisch auf der e- Card verzeichnet sind, so sehr stehen dem Bedenken der Datenschützer gegenüber. Genauere Erklärungen gab es dazu von Mag. Hans Peter Lacher von der GKK Salzburg, der alle Punkte durchleuchtete und ausführlich erklärte. Und auch die anschließende Frage- und Antwort- Runde lieferte eine klare Antwort auf die Frage „ELGA - oder nicht ?", die da lautete: Es kommt auf jeden selber an ! Sicher scheint, daß medizinische Daten und Diagnosen nicht an z.B. Amtsärzte oder betriebsärztliche Dienste weitergeleitet werden. Sicher scheint zu sein, daß notwendige Medikamente erkennbar sind und so doppelte Verschreibungen vermeiden werden. Nur: genaueres ist momentan nicht zu sagen. So bleibt es jedem selber überlassen, ob er „ELGA" nutzt oder sich von diesem Projekt abmeldet.

Ein Dank wiederum an Frau Weiser, die den Nachmittag in gewohnter Weise kulinarisch begleitete.

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Der Juni- Stammtisch der „INR- Austria" in Salzburg war diesmal mit etwas mehr als 20 Teilnehmern eher schwächer besetzt. War dies dem relativ späten Termin oder aber dem schönen Wetter geschuldet ? Diese Frage läßt sich wohl nicht eindeutig beantworten. Wer den Termin versäumte, der hat auf alle Fälle einen interessanten Reisebericht aus einem interessanten Land versäumt, denn Thailand ist weit mehr als jenes Klischee, das in unseren Breiten so oft verbreitet wird. Wirklich sehenswert ist sowohl das geschäftige Treiben in den Städten, aber auch die Ruhe in den eher „versteckten" Winkeln. Und wirklich erlebenswert ist die Gastfreundschaft der Bevölkerung. Der stellv. Vorsitzende der „INR- Austria", Heinz Spitzer, zeigte dies sehr deutlich anhand des sehens- und hörenswerten Vortrages über seinen mehrmonatigen Aufenthalt in Thailand, den er mit teilweise sehr persönlichen Schnappschüssen bebilderte. Alles in allem war es wieder einmal ein sehr gelungener Nachmittag in Salzburg.

Der nächste Salzburger Stammtisch der „INR- Austria" findet am 26. September, wieder um 15:00 h in den Räumen der Volkshilfe Itzling statt. Die Einladung können Sie bereits jetzt unter „Neues & Termine", in unserem Forum und auf unserer Facebook- Seite einsehen, sie wird aber wie immer auch noch rechtzeitig als Brief zugestellt.

 

 

Der Linzer Stammtisch der „INR- Austria" fand am 11. April im Restaurant „Kürnberghalle" in Leonding statt. Ulrike Walchshofer hatte als Referentin des Nachmittages die Sport- Wissenschafterin Frau MMag. Sabine Köglberger vom ambulanten kardiologischen Rehabilitationszentrum ‚Cardiomed‘ in Linz gewinnen können, die einen Vortrag zum Thema „Körperliches Training - Schritt für Schritt zu einer höheren Lebensqualität" hielt. Sie zeigte auf, daß schon kleine Dinge, die man für seinen Körper tun kann, sich positiv auf das tägliche Leben auswirken.

So sollte man nach Möglichkeit die Stiege dem Lift vorziehen, das Auto ruhig einmal stehenlassen und Wege zu Fuß erledigen, auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums sein Fahrzeug vielleicht einmal weiter weg vom Eingang abstellen (wo man leichter einen Stellplatz findet und einen Fußweg tätigen kann) und sich allgemein im täglichen Leben viel mehr darauf besinnen, daß es nicht immer technische Hilfsmittel wie Rolltreppen etc. sein müssen. Die leider nur 15 Teilnehmer waren von diesen Thesen sehr angetan, und manch einer wird sein Leben vermutlich ein wenig in die aufgezeigte Richtung ändern. Zum Abschluß der Veranstaltung ergaben sich dann noch mannigfaltige Gespräche unter den Teilnehmern, sodaß  die „INR- Austria"- Stammtische auch in Linz nach Möglichkeit fortgesetzt werden sollen.

 


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Bei herrlichem Frühlingswetter versammelten sich am 21.03. mehr als 40 Mitglieder und Interessenten zum „Salzburger Stammtisch" der ‚INR- Austria‘. Herr Dr. Steinacher vom Reha- Zentrum Großgmain referierte das Thema „Neues zum Thema Antikoagulation" und legte hier den Schwerpunkt auf die sog. „neuen Medikamente".

Die Verunsicherung, die kurz nach der Markteinführung dieser Drogen herrschte, weicht mittlerweile einer gewissen Aufklärung, da mittlerweile durchaus aufschlußreiche Statistiken zu ihnen vorliegen. Wer diese aufmerksam studiert, der kommt zum Schluß: Wer das Patienten- Selbstmanagement beherrscht und den INR- Zielbereich in mind. 80 % der Messungen erreicht, der ist gut beraten, seine Medikamente beizubehalten und nicht zu wechseln.

Man sollte auf jeden Fall das Gespräch mit seinem Hausarzt suchen und sich beim Wunsch nach einem Wechsel dort beraten lassen. Denn auch die Nachteile der „neuen" Wirkstoffe liegen deutlich vor Augen: Die wesentlich höheren Kosten pro Einzeldosis kommen hier genauso zum Tragen wie das (noch) fehlende Gegenmittel, was gerade bei plötzlichen Ereignissen wie Unfällen o.ä. sehr schnell zu einem Problem werden kann.

Im Anschluß an seine Ausführungen stand Herr Dr. Steinacher, der die Nachfolge von Herrn Dr. Krüttner im Reha- Zentrum Großgmain angetreten hat, für die Beantwortung von zahlreichen persönlichen, gesundheitsrelevanten Fragen der Teilnehmer zur Verfügung. Von dieser Möglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht. Abschließend wurde angekündigt, daß der nächste „Salzburger Stammtisch" der ‚INR- Austria‘ voraussichtlich im Juni stattfinden soll.

 

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