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Vorstellung Franny Fine

Gast , May 23 2017
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Gast

Hallo,
Ich bin Franny. Wegen Protein-C-Mangel, bin ich seit einigen Jahren blutverdünnt. Nach einem kurzen Ausflug (ca. 1 1/2 Jahre) ins Xarelto-Land nehme ich, wegen starker Nebenwirkungen des neuen Medikaments, wieder Sintrom und bin auch seit kurzem Selbstmesser.
Ich freue mich auf einen spannenden Austausch diverser Erfahrungen :-)

Liebe Grüße,
Franny

H
Henry

Hallo Franny Fine!
Schön, dass Du unser Forum mit Deiner Vorstellung bereichertst.
Ich habe in letzter Zeit INR-Austria im Landeskrankenhaus Salzburg vorgestellt und mich mit einigen Primaren über die Blutgerinnung unterhalten. Allgemeine Meinung, wer Xeralto und Co. nicht
verträgt und Probleme hat, sollte auf Macoumar oder Sintrom umgestellt werden und selber messen.
Das Selbstmanagement ist die sicherste Methode die Blutgerinnung richtig ein zu stellen.
Außerdem sind geschulte Patienten mündige Patienten, die auf Ihre Gesundheit achten.
Die neuen Medikamente die man nicht kontrollieren muss (kann) sind auch keine Hustenzuckerl.
Spitzer Heinz

mmmmav

Hallo Franny Fine!

Kleine Frage: Von wem kam die Xarelto-Umstellung, Arzt, Krankenkasse oder von selbst??

Erfahrungsaustausch wird es hier auf jedenfall viel geben und einige Themen sollte man vorher mit einem Arzt besprechen, anstatt es selber auszuprobieren.
z.B. bei mir, nehme seit 2010 gegen Kopfschmerzen oder leichte Erkältung Aspirin +C - mit Absprache der Ärzte, Gerinnungsambulanz AKH Wien.

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Gast

Hallo,
@Henry: eines meiner Probleme mit Xarelto war, dass es nicht kontrolliert werden kann, darüber hinaus hatte ich immer wieder starke Magenschmerzen, Atemnot und ein Gefühl nicht"völlig da" zu sein (Konzentration). Ich bin froh wieder Sintrom zu nehmen.
@Thomas: Die Umstellung ging von mir aus. Mein Arzt stellte mich damals von Sintrom einfach auf Xarelto um. Ich hatte mich lange dagegen gewehrt. Immerhin muss ich das Zeug mein ganzes Leben lang nehmen (ich bin erst 42, das dauert hoffentlich noch ein bisschen ;-) ) und mit den traditionellen oralen Antikoagulantien gibt es wesentlich mehr Erfahrung mit Langzeitpatienten UND ein Gegenmittel. Es hat mich viel Zeit und viele Nerven gekostet meinen Arzt davon zu überzeugen wieder zurück zu Sintrom zu kehren und Selbstmesser zu werden. Natürlich ist es äußerst praktisch jeden Tag nur eine Tablette zu nehmen, jedoch kam bei mir neben den körperlichen Nebenwirkungen eben auch, wie schon erwähnt, die Unsicherheit "wie verdünnt bin ich wirklich" dazu. Für kurze Verdünnungszeiten (z.B. 6 Monate bei einem Beinbruch bei Patienten ohne erbliche Vorbelastung) ist es sicherlich eine tolle Sache. Für mich als Dauertherapie war es allerdings nichts.

Liebe Grüße,Franny

K
Krisztina

Hallo Franny,
bist du noch da?????
Kannst du mir etwas mehr über die Nebenwirkungen schreiben?
Liebe Grüsse, Krisztina

Selbsthilfegruppe von Gerinnungspatienten