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Einfluss von Zimt, Gewürznelken

Gast , April 28 2017
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Gast

Mein INR-Wert schnellte innerhalb einer Woche von 2,4 auf 3,7 hoch. Eine Kontrolle beim Hausarzt bestätigte dieses Ergebnis. Da ich weder neue Medikamente genommen, noch an meiner Ernährungsweise irgendetwas geändert habe und seit langem einen ziemlich stabilen INR-Wert um 2,5 habe, blieb als einzige Erklärungsmöglichkeit etwa 1 Liter Glühwein, den ich, verteilt über die Woche, getrunken hatte. Als Zutaten waren u.a. Zimt und Gewürznelken angeführt. Ich googelte beide und fand heraus, dass beide tatsächlich die Blutgerinnung hemmen, wenngleich nicht in solchem Ausmaß.

Es würde mich interessieren, ob andere Leidensgenossen ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Till Wolf

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Gast

Alle 3 Zutaten zusammen können den INR schneller in die höhe treiben, als einzeln!

Mit Glühwein habe ich es noch nicht gehabt.
Aber mit ein Glas Cola-Rum und Parkemed (500 mg) schon, Parkemed in der Früh und Abend - Cola-Rum zur Mittagszeit.
Von INR 1,9 auf 4,3 gekommen, als Antwort dürfte ich einen Vortrag vom Laborarzt anhören wie gefährlich es werden kann wenn ich nicht aufpasse!

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Gast

Sorry!

Zimt und Gewürznelken heben den INR an?

Selbst ich habe nach geforscht und stellte fest das Gewürznelken keinen Einfluss auf den INR hat!

Bei Zimt muss man mehrer Gramms oder mehrere 100 Gramms zu sich nehmen, damit sich der INR ändert.
Wer futter schon freiwillig so viel Zimt?

Ich würde mal raten, dass der Glühwein zu viel Alkohol hat und ab den 3. Becher ändert sich der INR-Wert.
Falls man mehrere Tage hintereinander Glühwein trinkt, dann kann sich der INR-Wert sehr schnell nach oben gehen!

Da trinke ich lieber, eine halbe Flasche, meinen selbstgemachten Eierlikör (mit etwa 20-40%igen Alkohol) damit der INR in die höhe schießt.

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stella_luna

Ich kann dazu ebenfalls berichten, dass bei Alkohol mein INR wert relativ schnell in die Höhe schießt!
Vielleicht lag es wirklich eher daran.
Viele liebe Grüße,
Stella :)

mmmmav

Das Alkohol die Gerinnung beeinträchtigt, ist normal und zu viel kann es auch gefährlich werden!

Spinat und Alkohol bleibt zumindest der INR noch im Grenzbereich.
- Vitamin K (in Spinat, ca. 350µg) hemmt die Gerinnung
- Alkohol fördert die Gerinnung

Selbsthilfegruppe von Gerinnungspatienten