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Messen für Arztbesuche

mmmmav , February 29 at 07:59
mmmmav

Hallo liebe Gerinnungspatienten/innen!

Am 01. November hatte ich einen Beitrag geschrieben, ob das wöchentliche Messen sinn ergibt - besonders bei mir.
https://www.inr-austria.at/forum/posts/t171/w%C3%B6chentlich-messen-ja-oder-nein

Heute kann ich auch sagen warum:
Ich messe selten weil ich nur eine Jahrespackung an Teststreifen bekomme, von der Krankenkasse KFA Wien! Um mehr zu bekommen muss ich auf die DOACs umsteigen - was absurd ist, weil man hier mit dem CoaguChek nicht mehr messen kann.

Seit knappe 2 Wochen muss ich wegen ärztlichen Untersuchungen mein INR zwischen 2 und 2,5 halten und messe alle 3 Tage.
Vor der INR-Senkung habe ich mich über meinen Hausarzt mit Lovenox-Spritzen eingedeckt, um zu verhindern das ich nicht versehentlich unter INR 2 komme.

Die Untersuchungen was ich mache, sind zum einen die Gastroskopie/Endoskopie, Darmspiegelung bis hin zu kleinen operativen Eingriffe - die ich im AKH Wien machen lasse.

Bis jetzt habe ich in den 2 Wochen 6 Teststreifen verbraucht und das kann auch noch mal weitere Wochen andauern!
Daher messe ich persönlich alle 1 bis 12 Wochen einmal und gehe pro Quartal zum Hausarzt/Labor zur INR-Messung.
Bei den seltenen Messungen achte und höre ich auf meinen Körper, sobald ich Probleme mit Atem/Luft holen oder schwere Beine habe messe ich und plane die nächsten Schritte für die kommende Tagen (weitere Messungen, Arztbesuche).

H
Henry

Hallo Thomas !
Das Problem mit Deiner Krankenkasse hast Du ja schon lange.
Hole Dir beim Medizinischen Leiter der Krankenkasse einen Gesprächstermin.
Es kann doch nicht sein, dass man Dich zwingen will, ein anderes Medikament zu nehmen.
Eine 48 Stück Streifenpackung ist nicht teurer wie ein Monat DOACs also bist Du mit
2 Packungen noch immer billiger. Kontrollen beim Arzt sind auch teurer.
Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Selbstmesser die gut eingestellt sind am wenigsten
Risiko haben. In der INR Selbsthilfe Gruppe in Salzburg, mussten zwei Patienten von DOACs
wieder auf Sintrom oder Marcoumar umgestellt werden da die Nebenwirkungen zu groß waren.
Wenn es nicht anders geht muss man zum Chef gehen.
Liebe Grüße Galileo

mmmmav

Hallo Henry!

Danke für deine Meldung.

Der Medizinische Leiter von "Chefärztlicher Dienst" und "Diabetikerbedarf" kennt das Problem und er versteht sowieso nicht warum die Ärzte nicht nach dem Arztbrief (AKH Gerinnungsambulanz, Hausarzt) eingehen!
Das Problem dabei ist, dass die Ärzte nicht wirklich zur Krankenkasse gehören.


Vor ca. 2 Wochen habe ich bei meiner Hausapotheke informieren lassen was die Teststreifen kosten:
Jahrespackung 48 Streifen € 330,00
24 Streifen € 195,00

Selbsthilfegruppe von Gerinnungspatienten