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Sind Vitamin K-Antagonisten besser als ihr Ruf!

Galileo , May 26 at 12:52
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Galileo

Ich behaupte Ja !
Wir Herzklappen Patienten müssen Marcoumar, Sintrom oder Wafarin nehmen.
Durch das Selbstmanagement haben wir die eigene Kontrolle und sind auf der sicheren Seite.
Ich war damals im Krankenkassen Hauptverband bei den Zulassungsverhandlungen der DOAKs und konnte miterleben was Lobyisten da vorbringen. Es gab viele Chefärzte die dagegen waren da es zu der Zeit noch kein Gegenmittel gegeben hat und die Nebenwirkungen zu wenig erforscht waren.
Der damalige medezinische Chef der GKK Salzburg war sehr skeptisch.
Hochkarätige Primare und Klinikchefs haben sich dann doch überzeugen lassen.
Das Ergebnis, es gibt viele Nebenwirkungen die erst jetzt heraus kommen und in Problemfällen wird inzwischen umgestellt.
Der jetzige oberste Chefarzt in der GKK Salzburg hat zu mir gesagt, Gott sei Dank dass es Euch Selbstmanager gibt, mit Euch haben wir die wenigsten Probleme.
In der Zeitschrift Gerinnung Nr. 61 die alle Mitglieder bekommen haben ist das beschrieben.
Interessant ist auch der Artikel in der Gerinnung Nr. 60
Leben mit Vitamin K-Antagonisten. Reduziert das Gerinnungs- Selbstmanagement das
Demenz Risiko!
Diese Fragen stellen sich viele unserer Mitglieder die jenseits der 70 sind.
Ich nehme jetzt seid 21 Jahren Macoumar bin 77 und habe diesbezüglich kein Problem.
"Blutverdünnung" vermindert das Risiko an Demenz zu erkranken.
Viel Gesundheit wünscht Euch Galileo

mmmmav

Hallo Galileo!

Wenigstens sind die Ärzte in anderen Bundesländer viel besser drauf, wenn es Patienten gibt die selber Messen.

In Wien kann man das selber Messen und "Vitamin K-Antagonisten" vergessen!!
Bekomme immer wieder das Problem, dass ich umsteigen soll!
Auch die Behandlung von Gerinnungshemmer-Patienten wird immer mehr zum Problem, wo viele Ärzte die Behandlung sogar verweigern.
z.B. Bei der "MA15 - Gesundheitsdienst der Stadt Wien", wollen die Ärzte die Impfungen bei Gerinnungshemmer-Patienten verbieten!
Den für Mitarbeiter der Stadt Wien bekommt man, zwischen Oktober bis Mitte Dezember, die Grippe-Impfung Gratis.

G
Galileo

Hallo Thomas!
Auch manche Ärzte werden nicht gescheiter. In letzter Zeit ist es bei uns vor gekommen, dass man Patienten wieder auf Marcoumar umgestellt hat.
Wir mündige Patienten die schon Selbstmanagement betreiben, sollen uns nicht umstellen lassen.
Wegen der Impfung, eine Chefärztin wollte mir die Grippeimpfung nicht spritzen.
Ich sagte, geben Sie mir die Spritze ich mache es selber, ein Jahr darauf war es kein Problem.
Der Arzt darf nur nicht zu tief spritzen dann passiert auch nichts.
Ärzte gehören richtig informiert und geschult. Sie sollten auch über die Nebenwirkungen der
DOACS Bescheid wissen um im Ernstfall richtig reagieren zu können.
Am 13. September ist Salzburger Patiententag, genaue Information im August!
Liebe Grüße aus dem kalten Salzburg, Galileo

mmmmav

Hallo Galileo!

Damals, grobe Schätzung bis Ende 2014/2015, war noch alles Normal. Man konnte mit den Ärzten reden und Erfahrungen austauschen.

Dann kamen die DOAC's und alles änderte sich! Mit den Ärzten die man früher fragen konnte über die Gerinnung sind nur mehr ein Haufen "Vollidioten" (Sorry für diese Behauptung und es betrifft nicht alle Ärzte!).
Ab da ging es nur mehr Bergab und es kommen Sprüche wie "man kann damit weiterleben", "da braucht man nicht absetzen", "eine OP ist nicht notwendig", "wieso sind Sie nicht früher gekommen", "egal welcher Arzt das sagt, Sie müssen diese Medikamente immer nehmen" usw.

Ich musste so einiges anhören, 2016 wegen Narbenbruch beim Bauch --> OP ist nicht notwendig, weil man damit weiterleben kann; 2018 wegen starken Nasenbluten --> absetzten braucht man nicht, wir verringern die Tagesdosis und in ein paar Tagen ist alles wieder normal - nach einer Woche wurde das Bluten nicht besser und man hat sich für die OP entschieden, wegen den Verdacht auf "Verblutung".
Außerdem kommen noch andere Vorwürfe, dass der Patient mit seinem "Selbst messen" ein defektes Gerät habe und das eine frühzeitige Entlassung nicht im Raum steht! - Das war die Aussage vom Internisten von SMZ Süd Wien, weil das Spitalslabor und CoaguChek sehr große Unterschiede aufwies.

Ich freue mich schon auf den nächsten Stammtisch in Wien/Linz/Salzburg.

Selbsthilfegruppe von Gerinnungspatienten